SG Waldkirch/Denzlingen – HBL Herren I

Deutliche Niederlage im Kellerduell – Löwen unterliegen in Waldkirch mit 25:33 | 33:25 (13:10)

 

Im richtungsweisenden Kellerduell der Landesliga musste sich die HandBall Löwen Heitersheim bei der SG Waldkirch/Denzlingen deutlich mit 25:33 (10:13) geschlagen geben. Vor über 100 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine nervöse Partie, in der sich am Ende die Gastgeber souverän durchsetzten.

 

Nervöser Beginn kostet früh den Rhythmus




Die Bedeutung des Spiels – Tabellenletzter gegen Tabellenvorletzter – war beiden Mannschaften anzumerken. Heitersheim startete fahrig in die Begegnung und leistete sich in den ersten Minuten mehrere Ballverluste. Bereits nach einer Viertelstunde lag man mit vier Toren im Rückstand.

 

Eine frühe Auszeit sollte Ruhe ins Spiel bringen. In der Defensive agierten die Löwen phasenweise stabil, im Angriff jedoch fehlte die nötige Klarheit. Abschlüsse wurden zu schnell und nicht konsequent genug vorbereitet. Dennoch kämpfte sich das Team bis zur Pause wieder auf drei Tore heran (13:10) und hielt die Partie offen.

 

Waldkirch nutzt Lücken konsequent




Mit Zuversicht gingen die Löwen in die zweite Hälfte – mit dem klaren Ziel, das Spiel zu drehen. Um den offensivstärksten Akteur der Gastgeber zu stoppen, wurde Jannis Eckerle phasenweise in Manndeckung genommen. Doch die taktische Maßnahme zeigte nur bedingt Wirkung: Die dadurch entstehenden Räume nutzte Waldkirch konsequent aus. Zudem war Eckerle kaum zu bremsen und erzielte starke 15 Treffer.

 

Auch die spätere Umstellung auf eine 6:0-Abwehr brachte nicht mehr die erhoffte Stabilität. Die SG setzte sich im Verlauf der zweiten Halbzeit weiter ab und spielte ihre Führung souverän zu Ende. Heitersheim stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage, konnte den Abstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen.

 

Mentale Hürde bleibt entscheidender Faktor




Am Ende stand die 11. Saisonniederlage fest. Ausschlaggebend war weniger die spielerische Qualität als vielmehr die fehlende Konstanz und Sicherheit im eigenen Spiel. Zu häufig agieren die Löwen derzeit zu verkrampft und bringen nicht das Leistungsvermögen auf die Platte, das im Team steckt.

 

Ausblick




Trotz der Niederlage bleibt im Abstiegskampf noch alles möglich. Sechs Spiele stehen noch aus – sechs Chancen, das Blatt zu wenden und den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern.

 

Bereits am kommenden Samstag empfangen die Löwen den TuS Altenheim in eigener Halle. Anwurf ist um 19:30 Uhr in Heitersheim.

 

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HandBall Löwen Heitersheim (Tore):

Moritz Bermeitinger (6), Veit Bermeitinger (5), Sebastian Loose (4), Hendrik Sonst (3), Nico Dobronn (2), Sandro Argenziano (1), Linus Bredemeyer (1), Jonas Kruck (1), Sebastian Frederic Schnitzer (1), Marius Sonst (1), Julian Lennartz (Tor), Philip Leslie, Niklas Meyer (Tor), Frederik Schüle (Tor), Lars Suttner.


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